Die neue Version MonArch 2026-06 wird demnächst veröffentlicht! Um ein weiterhin optimales Nutzungserlebnis zu gewährleisten, empfehlen wir allen derzeitigen Anwenderinnen und Anwendern, zeitnah auf diese Version umzusteigen. Den Download finden Sie nach dem Release wie immer auf unserer offiziellen Website:
Zusätzlich werden wir Sie einzeln per Mail informieren, sobald Ihr MonArch-Server auf die neueste Version umgestellt wird und Sie Zugriff auf das Update erhalten.
Interne Überarbeitungen und Stabilitätsverbesserungen
Im Hintergrund wurde in dieser Version intensiv an der Codequalität und Systemstabilität gearbeitet. Zahlreiche interne Aufräumarbeiten legen die Grundlage für kommende Funktionen – insbesondere für ein künftiges Rechtesystem, das eine feingranulare Steuerung von Zugriffsberechtigungen ermöglichen wird. Ebenfalls neu ist eine Datenmanagement-Ansicht, die es dem MonArch-Team erleichtert, neue Eigenschaften anzulegen, zu strukturieren und zu verwalten – vorerst intern verfügbar, mit dem Ziel einer späteren Erweiterung.
Überarbeitetes Anmeldefenster
Das Anmeldefenster wurde ebenfalls überarbeitet. Es bietet nun zwei klar getrennte Einstiegsmöglichkeiten: Zum einen kann ein bestehender lokaler Stand ausgewählt werden – die verfügbaren Ordner werden dabei automatisch ausgelesen und zur Auswahl angeboten. Zum anderen lässt sich direkt aus dem Dialog heraus eine neue lokale Verbindung anlegen. Das Bearbeitungsfenster für bestehende Verbindungen wurde ebenfalls neugestaltet und bietet eine übersichtlichere Struktur. Ergänzt wird dies durch erweiterte Server-Einstellungen bei Serververbindungen, über die Parameter wie Ports und SSL-Konfigurationen gezielt angepasst werden können – besonders hilfreich für Administratoren oder bei Verbindungsproblemen durch restriktive Netzwerkkonfigurationen.
Schulungslizenzen ohne manuelle Verteilung
Die Handhabung von Schulungslizenzen wurde deutlich vereinfacht: Wer sich erfolgreich auf einen Server verbindet, erhält automatisch das Recht zur Nutzung lokaler Verbindungen – und zwar für jeweils eine Woche ab der letzten erfolgreichen Serververbindung. Eine separate Lizenzverteilung für Schulungen ist damit nicht mehr notwendig.
Erweiterter SVG-Import mit Navigationsebenen
Der bestehende SVG-Import wurde erheblich erweitert: Neben dem klassischen Dateiimport ist es nun möglich, aus den in einer SVG-Datei enthaltenen Ebenen eine Navigationsebene auszuwählen. Aus dieser werden alle enthaltenen Elemente – je nach Konfiguration etwa über Titel oder ID – automatisch ausgelesen und als Strukturelemente angelegt. Die zugehörigen Pfade innerhalb der Datei werden dabei direkt verknüpft, sodass eine vollständige, navigierbare Hierarchie entsteht.
Neuer Word-Import für Strukturelemente und Themen
Über einen neuen Word-Import lassen sich strukturierte Auflistungen aus einer Word-Datei direkt als Struktur- oder Themenhierarchie in MonArch übernehmen. Die Einordnung der Elemente erfolgt dabei abhängig von der Absatzstruktur der Datei über die enthaltenen Bezeichnungen – so entsteht aus bestehenden Dokumenten mit wenigen Schritten eine fertige, navigierbare Struktur.
Überarbeitete Excel-Import- und Exportdialoge
Auch die Dialoge für den Excel-Import und -Export wurden neugestaltet. Sie bieten nun eine klarere Benutzerführung und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten, die einen effizienteren Datenaustausch mit externen Tabellenformaten ermöglichen.
SKOS-Verwaltungsansicht
Für Administratoren steht nun ein neues Verwaltungsfenster zur Einbindung von SKOS-Vokabularen zur Verfügung. Standardmäßig ist eine Verbindung auf das Bamberger Vokabular für historische Architektur vorkonfiguriert, kann aber im Anmeldefenster jederzeit verändert werden. Über die Verwaltungsansicht können SKOS-Konzepte als Themen verschiedener Art – etwa externe Themen, Personen, Projektphasen oder Typen – importiert werden, wahlweise einzeln, als vollständiges Schema oder als ausgewählter Teilbaum. Die importierten Themen und Schemata werden anschließend automatisch in MonArch angelegt.
Externe Visualisierung: Kamerawinkel in Punktwolken
Im Verknüpfungsmodus für Punktwolken kann ab sofort ein explizites Zentrum gesetzt werden. Wird das zugehörige Strukturelement anschließend selektiert, springt die Ansicht nicht nur zur entsprechenden Punktwolke, sondern positioniert sich auch exakt mit dem hinterlegten Kamerawinkel und Zoomfaktor – die Ansicht öffnet sich damit präzise an der gewünschten Stelle.
Abkürzungsfeld wird automatisch erzeugt
Das Eigenschaftenfeld für Abkürzungen wird ab sofort automatisch neben den Feldern für Bezeichnung und Beschreibung angelegt – ohne dass eine manuelle Konfiguration erforderlich ist.
